Algarve - Castro Marim -  Geschichte
 
 

Castro Marim scheint - entsprechend neuen Studien - in prähistorischen Zeiten eine Insel gewesen zu sein, umgeben von untiefem Wasser und nah am Meer gelegen.

Castro Marim war, während Jahrtausende, ein sicherer Hafen für Schiffe, welche die Guadiana hinauffuhren um Kupfererz zu holen, gewonnen im Norden, in Alcoutim und in Mértola.

Die Römer bauten eine Straße nach Lissabon entlang dem Fluss Guadiana über Alcoutim, Mértola und Beja führend. Erobert im Jahre 1242 durch Paio Peres Correia

und seine Truppen vom Orden von Santiago, wurde die Stadt wieder belebt und wegen seiner Nähe zur Kastilien wurde das Verteidigungssystem verstärkt.

Im Jahre 1319 erklärt D. Dinis (1261-1325) Castro Marim zum Hauptsitz vom Orden von Christ, früher der Templerorden. Etliche Jahre später jedoch wurde der Orden von Christ nach Tomar verlegt und viele Leuten verließen die Stadt, die eine Fase des Zerfalls durchmachte. Um diese Tendenz zu entgegen zu halten, verleiht König D. Joćo I an Castro Marim - im Jahre 1421 - das Privileg "ein Schutz für die Flüchtlinge" - Ort der Zwangsverschickung - zu sein mit dem Zweck neue Einwohner anzuziehen.

Weit vom Meer, mit einer Wirtschaft, die auf Fischen ausgerichtet war, sowie Produktion vom Salz, Landwirtschaft und Bootesbau, geht Castro Marim und seine Region durch eine lange Periode der Stagnierung.

 
Geschichte der Städte: Albufeira, Alcoutim, Aljezur, Castro Marim, Faro, Lagoa, Lagos, Monchique, Portimão, São Brás de Alportel, Silves, Tavira, Vila do Bispo, Vila Real de S. António, Azulejos.