S. Vincent - Schutzheilige von Lissabon |
Die Legende sagt, dass Skt. Vincent noch jung war als er von den Römern bis zum Tode gefoltert wurde. Geboren in Huesca (Pyrineeën), fängt er seine religiöse Karriere an in Saragossa unter Vormundschaft von Valerio, einen stotternden Bischof, der ihm die Rolle von Prediger gibt. |
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Im Jahre 304 bringen seine Predigten ihn ins Gefängnis, und er wird gemäß dem Gesetz von Kaiser Diocletian gefoltert. Er stirbt demzufolge, und sein Körper wird hinterlassen in den Feldern, um von wilden Tieren gegessen zu werden. Krähen aber schützen sein Leichnam vor Wölfen und Geiern. Man löst das Problem indem man einen Stein an den Körper bindet und es ins Meer wirft. Eine Frau jedoch findet das Paket auf dem Strand und Christen bringen die Überreste nach Valencia, wo sie bis die Ankunft der Muslimen verbleiben. |
| Im 8. Jahrhundert, aus Angst vor Sakrileg, bringen sie die Überbleibsel übers Meer nach die Algarve, nach dem Heiligen Kap, wo sie einem Kirche bauen um die heiligen Knochen des Märtyrers auf zu bewaren. Sicherheit auf einer Stelle, die auf Lateinisch als Kap Skt. Vincent der Krähe gekennzeichnet wird, und auf Arabisch als 'elkenicietal-corabh', was "Kirche der Krähe" bedeutet. Es wurde bald ein Ort der Verehrung. Christliche Motzarabiss pilgerten während der Periode des Al-Gharbe Reiches zum "Punkt der Krähen". Im Jahre 1173 entscheidet Dom Afonso Henriques sich, die Überbleibsel nach Lissabon zu bringen. Die Knochen werden nur gefunden dank Hilfe zweier Motzarabiss. Die Knochen werden an Bord geladen und nach Lissabon gebracht. Die Fracht kommt der 15. September an und während der Nacht wird sie in die Kirche von Santa Justa überführt. Seitdem verbleiben die Überbleibsel in der Totenkapelle von der Kathedrale. Mehrere Wunder werden dem Heiligen der Krähen zugeschrieben. Schon vor der Eroberung von Lissabon möchte Dom Afonso Henriques die Relikten von Skt. Vincent finden. In Lissabon gab es bereits einen Tempel von Skt. Vincent, einen wichtiger Mittelmeer Kult, der von viel Motzarabiss frequentiert wurde. Skt. Vincent war ein angesehener Heilige, der von christlichen mittelalterlichen Höfe angebetet wurde, besonders den von Frankreich, das versuchte - ohne Erfolg - die angebetene Relikten zu erhalten. Dom Afonso IV wird in der Kathedrale von Lissabon, wo Skt. Vincent's Überreste aufbewahrt werden, begraben und die Kirche wird zu einer Basilika; eine Alternative für die Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela. In der Kathedrale von Lissabon werden in zwei Silber-Kisten die Reste vom gefolterten religiösen Priester aufbewahrt. Ein Arm war bis im Jahre 1992, in die italienische Stadt von Bari bewahrt worden, aber Papst John Paul II befahl, ihm an Spanien zurück zu geben. | |
| Das Bild vom Boot und Krähen ist fast ausschließlich eine portugiesische Darstellung. Lissabon benutzte die Legende für das Wappen der Stadt. Das Emblem bezieht sich auf dem Schiff, das den Körper nach Lissabon brachte und den Vögeln, die es schützten. Man sieht es überall. Eingemauerte Boote aus Stein zeigen dem Besitz (städtisch) von Gebäude. Es erscheint erstmals in 1190, in einem Siegel von dem Kloster von Skt. Vincent, obwohl nur mit einer Krähe. |
| Das Siegel wird später mit einem Schiff und der Abbildung vom Körper des Märtyrers vervollständigt. In 1233 entsteht noch ein Siegel, aber eines von der Region von Lissabon, das die zwei Krähen in einem Boot zeigt, ohne dem Körper. Skt. Vincent, der Schutzheilige von der Stadt Lissabon seit König Dom Afonso Henriques, ist heute fast vergessen. |
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